Besuch im AtomkraftwerkAm 8.5.2017 fuhr die Klasse 9c im Rahmen des Physikunterrichts mit Frau Walter und Herrn Hinger zum Atomkraftwerk Philippsburg.

Schon von Weitem erkannten wir die zwei großen Kühltürme des Atomkraftwerks. Zuerst fuhren wir zum Eingangstor, wo wir uns als Gruppe angemeldet hatten.

Danach liefen wir zum Eingangsgebäude, wo wir in drei Gruppen aufgeteilt wurden. Anschließend gingen wir in den Konferenzraum, wo wir herzlich mit verschiedenen Getränken empfangen wurden.

Im Konferenzraum wurden uns anhand einer spannenden Power-Point-Präsentation wichtige Infos über das Atomkraftwerk mitgeteilt. Dadurch erfuhren wir zum Beispiel, dass das Atomkraftwerk der EnBW gehört. Der Projektbeginn des Atomkraftwerks war 1970. Richtig in Betrieb gegangen ist das Kraftwerk am 26. März 1980. Block 1 ging 1979 in Betrieb und verfügte über eine elektrische Leistung von 926 Megawatt. Durch eine Änderung des Atomgesetzes wurde  2011 der erste Block stillgelegt. In 32 Betriebsjahren erzeugte Block 1 mehr als 195 Milliarden Kilowattstunden Strom und versorgte jährlich circa 1,5 Millionen Haushalte. Block 2 des Atomkraftwerks ging 1984 ans Netz und hat eine elektrische Leistung von 1.468 Megawatt. 2016 erzeugte Block 1 über 10 Milliarden Kilowattstunden Strom. Es ist im Atomgesetz vorgesehen, dass die EnBW mit Block 2 höchstens noch bis Ende 2019 Strom produzieren darf. Spätestens dann geht auch diese Anlage vom Netz.

Nach der Präsentation gingen wir in unseren Gruppen das Gelände besichtigen. Doch dafür mussten wir durch die Sicherheitsschleuse. Dort wurde uns ein Besucherausweis zugeteilt und wir wurden abgetastet. Als wir durch die Sicherheitsschleuse waren, besichtigten wir das Maschinengebäude, in dem sich die große Turbine befand. Die Turbine war aufgrund ihrer Schwingungen komplett vom Gebäude getrennt. Nachdem wir das Maschinengebäude verlassen hatten, liefen wir zum stillgelegten Kühlturm. Der Kühlturm hat eine Höhe von 152 Meter und ist durchschnittlich 123,5 Meter breit. Um in den Kühlturm zu gelangen, stiegen wir eine 15 Meter hohe Wendeltreppe hoch. Wir alle waren von der Größe des Kühlturms fasziniert.

Nachdem wir den Kühlturm wieder verlassen hatten, gingen wir zum Eingangsgebäude zurück, wo wir die anderen Gruppen trafen. Wir setzten unsere Helme ab, denn auf dem ganzen Gelände herrschte Helmpflicht. Im Eingangsgebäude gab es verschiedene Möglichkeiten, zu sehen, wie schnell man Strom herstellen kann. Zum Beispiel gab es ein Fahrrad, welches auf einer Platte befestigt war. Je schneller man mit dem Fahrrad fuhr, desto mehr Strom erzeugte man. Dies wurde einem gezeigt, indem sich nacheinander elektrische Geräte einschalteten, wie zum Beispiel ein Mixer, eine Brotschneidemaschine, ein Radio oder eine Kaffeemühle. Nachdem wir verschiedene Dinge getestet hatten, gingen wir in den Konferenzraum zurück. Dort schauten wir uns gemeinsam die EnBW-Werbung an und schauten mit einer live geschalteten Kamera ins Reaktorgebäude. Nun durften wir ein paar Fragen stellen. Als alle Fragen beantwortet waren, verabschiedeten wir uns und bedankten uns für den lehrreichen Tag. Wir gingen zum Bus und fuhren nach Hause.

Text: Eva Gutmann, 9c
Bild: Frau Walter

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